Salvador de Bahia – 04 / 2019

Verzaubert von der Afro-brasilianischen Kultur

Erfahrt mehr über die musst sees sowie musst eats in Salvador de Bahia.

„Better wait for the cab in the house, not at the street at night.“ die Kolonialstadt Salvador de Bahia, war bis 1763 die Hauptstadt Brasiliens und verzaubert ihre Besucher heute noch mit bunten Kolonialstil Häusern in extraklasse. Jeder Architektur Fan kann sich hier wirklich NICHT satt sehen, jede Straße birgt weitere Stile und Facetten und Details, unbeschreiblich.

Hinzu kommen die traditionell gekleideten Frauen in ihren riesigen und bunten Kleidern aus feinen Stoffen die mit einer Art Krone aus den gleichen Stoffen am Kopf vollendet werden. Einige Wände sind mit tiefgründiger Straßenkünsten verziert, Wort das Graffiti weckt hier evtl die falschen Vorstellungen. Auf der Straße führen Jung und Alt Capoeira Abläufe zu traditioneller Musik auf. Das Die Afro Brasilianische Kultur ist hier so stark zu spüren wie nirgendwo auf der Reise. Das merken wir auch daran, dass wir ziemlich auffallen. Auf unseren anderen Stopps haben durch Brasilien sind wir nicht wirklich als Tourist erkannt worden, also eine neue Erfahrung für uns.

Bereits vor der Reise nach Salvador wurden wir von durchweg allen Brasilianern vor der Stadt gewarnt wir sollen aufpassen. In bestimmten Bereichen Salvadors existiert wie in vielen Teilen Brasiliens Armut neben Reichtum, doch sollte man hier besonders Abends wachsam sein. Wir wurden von Leuten sehr aufdringlich um Geld gebeten und auch an Armen leicht fest gehalten, das Polizei gebot ist hier in der Innenstadt auch noch deutlich höher. Tagsüber haben wir uns sehr wohl gefühlt, Dienstags nach dem heiligen Kirchtag war uns in einigen Gassen nicht ganz mulmig und so wollten wir am letzten Tag Brasilien auch nichts mehr riskieren. Nichts desto trotz waren die Leute mit denen wir geredet haben sehr freundlich.

What to do? What to eat?

Acareje geht ihr am zum Beispiel in der Acarejé de Kira essen. SO LECKER!!

Einen wunderschönen Strand mit Leuchtturm könnt ihr hier finden, Porto e Farol de Barra, Av. Sete de Setembro 3713.

Die Cidade Baixa, Lower City, wurde bei einem Erdbeben von der Cidade Alta, Upper City, getrennt. Um die Stadtteile wieder zu verbinden gibt es eine schöne altmodische Tram „Elevator Lecerda“ die den Berg hinauf fährt oder man nimmt den Aufzug für 0,15 Centauros pro Person. Verlässt man den Aufzug unten und überquert die Straße, gelangt man zum Markt „Mercado Modelo“ auf dem ihr von tollen Kunstwerken, über Tabak bis hin zu den bunten Fitinhas die man hier im 10er Pack für 1 Reais kaufen kann.

Die erworbenen bunten Bändchen bringen wir passend zum „blessed Tuesday“, an den Toren der Basilica do Senhor do Bonfirm an. Sie sollen Glück bringen, wenn man fest daran glaubt. Hier vor Ort verzehren die Bändchen sämtliche Türeingänge, Handgelenke oder auch Autorückspiegel. Unsere Backpacks haben nun auch einen kleinen bunten Hauch bekommen.

Das angeblich beste und vor allem größte (das können wir bestätigen) Eis der Stadt gibt es in der Sorveteria de Ribeira. Es gibt anscheinend über 100?! Sorten, perfekt wenn man sich schon bei 20 nicht entscheiden kann. Man darf auch probieren, denn dann muss man mit 0,5kg (übertriebenermaßen) davon fertig werden 😀 die ausgesuchten Sorten schmecken sehr gut aber auch sehr sehr süß. Die Bällchen sind so groß, dass die Waffel darunter nachgibt und nach einiger Zeit zusammenkracht, da muss man einfach schnell genug sein 😉 oder einen Becher nehmen. 

Den Sonnenuntergang kann man sich wunderbar in der nähe des Museums für moderne Kunst anschauen. Häufig gibt es hier auch Live Musik.

Wie bereits erwähnt kann man den „blessed Tuesday“ am besten in Pelo feiern, entweder direkt vor der „Curch of São Francisco“ in einem Restaurant bei Live Musik oder weiter runter in den Gassen von Pelhourino. Hier sollte man wie gesagt einfach eine extra Portion Vorsicht mitbringen.

Live Musik – Pelo by night

Keine Stadt für einen Tag

Es gibt noch so viele andere Dinge zu entdecken. Für eine Walking-Tour oder weitere Museums Besuche hatten wir jedoch leider keine Zeit.

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